Schwarzes Meer

der Coruh Canyon und in die Welt der Georgisch-Orthodoxen Kirchen

Das Kackar Gebirge im türkischen Kaukasus ist reich an Geschichte: Christen, Moslems und Russen kämpften während Jahrhunderten um die strategisch so wichtigen Bergketten zwischen Orient und Okzident. Noch heute thronen mittelalterlichen Burgen und Klöster der Georgier in der friedlichen Landschaft. Leider hat das größte türkische Dammprojekt damit begonnen, den Coruh, welches zu den 10 gewaltigsten und zugleich schönsten Rafting - Flüssen der Welt zählt, von Artvin bis Ispir aufzustauen. Eines der letzten großen Natur- und Paddelparadiese wird in den nächsten Jahren verschwinden. Etwa 40 000 Einheimische werden in Städte umgesiedelt, und ihre Dörfer werden in einem 150 km langen Stausee versinken.

Ob die Georgisch-Orhodoxen Kirchen, welche einst wichtiger und bedeutender Bestandteile des orthodoxen Christentums der Türkei waren, danach noch bestehen bleiben, ist für uns leider ein Fragezeichen…

1.Tag : Anreise in Trabzon

2.Tag : Sumela Kloster, Hagia Sophia

3.Tag : Teeplantage, Firtina Tal

4.Tag : Barhal

5.Tag : Tortum See, Osk Vank, Haho, Oltu

6.Tag : Ishan, Bana

7.Tag : Ani

8.Tag : Heimreise

  • Transfers, Ausflüge und Rundreise im modernen klimatisierten Reisebus

  • Willkommensgetränk

  • 7 Übernachtungen in landestypischen 3-4 Sterne Hotels, teilweise mit Klimaanlage

  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC

  • Halb Pension (Frühstück und Abendessen) teilweise als offenes Buffet

  • Sämtliche Eintrittsgelder gemäß Reiseverlauf

  • Qualifizierte, Staatsgeprüfte, deutschsprachige Reiseleitung

  • Koffergelder in allen Hotels

  • 2 mal Picknick

1.Tag : Willkommen in Trabzon

Flug via Istanbul nach Trabzon. Ihr Reiseleiter empfängt Sie am Flughafen und begleitet Sie zum Hotel. Mit einem Erfrischungsgetränk erhalten Sie die ersten Informationen. Übernachtung in Trabzon.

2.Tag : Sumela Kloster

Dieses Kloster ist einer der bedeutendsten heiligen Orte der orthodoxen Kirche in Anatolien. Der Überlieferung gemäß wurde es im Jahre 385 durch zwei aus Athen kommende Mönche gegründet. Es wurde in den Felsen gehauen und thront auf einem kahlen 340 m hohen Felssprung wie ein Adlernetz.

Als Kloster der Mutter Jesu war es sowohl bei den Christen als auch bei den Muslimen ein wichtiger Wallfahrtsort. Als Reliquien besaß Sumela eine Ikone, die der Evangelisten Lukas gemalt haben soll sowie ein Splitter von Jesu Kreuz.

Die Hagia Sophia "Heilige Weisheit" ist eine große ehemalige byzantinische Kirche. Die Kirche gilt als das bedeutendste historische Baudenkmal der Stadt und wird heute als Museum genutzt, nachdem sie zwischenzeitlich in eine Moschee umgewandelt worden war.

Auf der Küstenstrasse fahren wir nach Rize. Übernachtung in Rize direkt am Schwarzen Meer.

3.Tag : Tee Plantage, Fırtına Tal

Der Schwarze Tee ist das Nationalgetränk der Türkei und jeder der schon einmal Urlaub in der Türkei gemacht hat, hat Bekanntschaft mit ihm gemacht. Türkischer Tee wird zu jedem Anlass getrunken, egal ob man im Café sitzt oder einen Bummel durch die Stadt macht. An jeder Ecke in der Türkei bekommt man türkischen Tee angeboten. Man sollte dies nicht unbedingt ablehnen, da dies für die Türken ähnlich einer Beleidung ist. Bevor wir die Heimat von der Tee pfanze verlassen besuchen wir einer der grössten Tee Herrsteller.

Vor der Kulisse des Kackar Dagi unternehmen wir im Firtina-Tal einen Alm-Spaziergang und genießen unsere Pause am Fluss. Wir verlassen die Küstenstrasse und fahren durch das gigantische Coruh Tal, vorbei am Deriner Staudamm, einer der höchsten auf der Welt.

Drei Übernachtungen im kleinen Händlerdorf Yusufeli.

4.Tag : Königreich Tao-Klardschetien.

Fahrt entlang des Coruh Fluss nach Barhal und Dörtkilise, Bergdörfer von Kackar. Die heute als Moschee genutzten Kirchen von Barhal und Dörtkilise sind ehemalige Klosterkirche aus dem 10. Jahrhundert, die zum mittelalterlichen georgischen Königreich Tao-Klardschetien gehörte.

Nach unserem Picknick im Gebirge fahrt zurück zum Hotel.

5.Tag : Tortum See, Ösk Vank, Haho

Mit einer wundervollen Aussicht entlang dem Tortum See erreichen wir Ösk Vank, ein aus dem 10. Jahrhundert stammendes ehemaliges Kloster. Wir bestaunen die Ruine der größten Kreuzkuppelkirche der Region. Haho ist stammt aus dem gleichen Jh. ist jedoch, weil es heutzutage als auch eine Moschee genutzt wird in einem besersen Zustand.

Die Rückfahrt führt über Oltu, eine Provinz von Erzurum, dass durch Oltu Stein (Bernstein) bekannt ist. Dieser Stein, aus der Quarzfamilie, kann geschliffen und poliert werden und wurde deshalb im Mittelalter gern für die Herstellung von Gebetsketten, Reliquienschatullen und kleinen Figuren benutzt. Heutzutage wird er auch in der Schmuckindustrie verwendet.

6.Tag : İshan, Bana

Fahrt zu einem kleinen Dorf namens Işhan und Besichtigung der gleichnamigen Kathedrale .

Das Gotteshaus geht auf das 7. Jh. zurück und erfuhr mehrere Umbauten. Überaus eindrucksvoll scheint die frei auf den Vierungspfeilern ruhende Kuppel im Licht des Himmels zu schweben.

Die Vierkonchenanlage von Bana diente im Mittelalter als eine georgisch-orthodoxe Kathedrale. Die Ruinen liegen einsam in der Landschaft. Kurz vor abend erreichen wir Kars.

7.Tag : Ani

Ani ist eine seit mehr als drei Jahrhunderten verlassene und heute in Ruinen liegende ehemalige armenische Hauptstadt.

Ani liegt im türkisch-armenischen Grenzgebiet auf einem Plateau (1338 m) umgeben von einer tiefen Schlucht und dem Fluss Arpaçay, welcher heute die Grenze zwischen der Türkei und Armenienbildet.

Nach einem Rundgang und Mittagessen Flug nach Istanbul.

8.Tag : Freizeit und Heimreise

Je nach abflugszeit transfer zum Flughafen und Heimreise.